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Aalen: Freudentag für den Rötenberg

Pressemeldung vom 28. Oktober 2014, 15:00 Uhr

Oberbürgermeister Thilo Rentschler hat am Freitag, 24. Oktober den offiziellen Startschuss für die Sanierung und Ertüchtigung des Treffpunkts Rötenberg gegeben. Durch die Maßnahmen sollen im ehemaligen Jugend- und Nachbarschaftszentrum weiterhin gute Bedingungen für die wertvolle Arbeit im Quartier sichergestellt werden.

Oberbürgermeister Rentschler betonte, dass seit über 40 Jahren auf dem Rötenberg wertvolle Sozialarbeit geleistet werde. „Die Beschäftigten sehnen sich nach den Erweiterungsflächen, die nun zeitnah eine verbesserte Raumsituation ermöglichen werden. Dieses Projekt zeigt, dass es unterschiedliche Lösungsansätze in der Kommunalpolitik gibt und die Erweiterung eine echte Alternative zu einem Neubau ist. Die grundlegende Sanierung ist der ideale Weg, um in 10 bis 15 Jahren eventuell noch eine ganz andere Lösung möglich zu machen.“ Der Rötenberg sei ein sehr wichtiges Gebiet, das auch im Rahmen der Stadtentwicklung ertüchtigt und aufgewertet werde. Das Thema Sozialraumorientierung sei eines der wichtigsten Themen bei der Stadtplanung und hier werde auf dem Rötenberg bereits jahrzehntelang hervorragende Arbeit geleistet. Dafür dankte er allen Beteiligten.

„Was lange währt, wird endlich gut“, erklärte der Sozialdezernent des Landkreises, Josef Rettenmaier. Es sei ein Freudentag für ihn als Sozialdezernenten. Der Landkreis investiere als Sozialhilfe- und Jugendhilfeträger sehr viel Geld in diesen Bereichen. Aus seiner Sicht müsse das Augenmerk stärker auf Prävention gerichtet werden, um die Folgekosten zu vermeiden. Er dankte der Stadt für das Engagement auf dem Rötenberg, da in diesem Gebiet viele Menschen mit Migrationshintergrund leben würden.

Nach Ansicht von Pfarrer Bernhard Richter, Vorsitzender des Fördervereins, hat sich in den letzten 40 Jahren auf dem Rötenberg bereits vieles verändert. Der Treffpunkt Rötenberg sei seit 40 Jahren das Herzstück des Gebietes und im sozialen Leben der Stadt Aalen. Es sei Aufgabe des Fördervereins, die Arbeit mit finanziellem Polster zu unterstützen. Es gehe um die Menschen im Quartier und dass junge Menschen eine Chance erhalten. Er ist überzeugt, dass die Sonne über dem Rötenberg weiter scheint.

Die Leiterin des Treffpunkts, Marcela Bolsinger, erklärte, dass nach der konzeptionellen Neuausrichtung nun auch die äußere und innere Ertüchtigung des Gebäudes wichtig sei. Dieses solle als Anlaufstelle geöffnet werden für Personen über das Gebiet des Rötenbergs hinaus. Sie dankte allen Unterstützern, der Rötenberg brauche dies und die Arbeit mache sich bezahlt.

Der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung hat im Mai dieses Jahres den Baubeschluss gefasst. Nun wird der vorhandene Jugendbereich im Untergeschoss durch einen eingeschossigen Erweiterungsbau vergrößert. Der Außenbereich wird neugestaltet und ein Geräteraum im Zugangsbereich geschaffen, um im Inneren freie Flächen zu erhalten. Außerdem wird das Gebäude im Bestand ertüchtigt durch Flachdachsanierung inklusive neuer Dämmung und Abdichtung, einer Umorganisation der Räumlichkeiten mit Bodenbelags- und Malerarbeiten, Ertüchtigung der Küche und Elektroinstallationen sowie der Herstellung eines barrierefreien Eingangs. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 350.000 Euro.
Das Gebäude wurde 1976 errichtet und war einst als Provisorium gedacht. Schnell etablierte sich dieses aber unter der Trägerschaft der AG Rötenberg als soziales Herzstück des Rötenbergs und ist seither Dreh- und Angelpunkt des sozialen Lebens. Es bietet vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Trägerschaft ging zum 1. Januar 2014 von der AG Rötenberg auf die Stadt Aalen über. Durch die Gründung von Beirat und Förderverein ist garantiert, dass die bisherigen Akteure dem Rötenberg auch weiterhin mit ihrer Kompetenz treu zur Seite stehen.

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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