Energiewechsel

Aalen: Förderurkunde für das Limesmuseum übergeben

Pressemeldung vom 29. Mai 2015, 08:55 Uhr

Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hat die Stadt Aalen am 20.05.2015 für die Sanierung des Limesmuseums als Nationales Projekt des Städtebaus ausgezeichnet und die Förderurkunde übergeben. Die Sanierung wird mit 2,4 Mio. Euro bezuschusst.

Aus den Händen der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, haben Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher und der Projektverantwortliche Tobias Wessely die Förderurkunde erhalten. Zu den ersten Gratulanten gehörten unter anderem die Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter und Christian Kühn sowie der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold.

Bürgermeister Fehrenbacher freute sich im Namen der Stadt Aalen und des Gemeinderates über die Förderung, die eine herausragende Wertschätzung für die Welterbestätte bedeutet. Die mit dieser Auszeichnung verbundene Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit, das Weltkulturerbe zu erhalten und in würdiger Form bereitzustellen, ist der Stadt ein wichtiges Anliegen.

Aus insgesamt 271 Projektvorschlägen mit einem Antragsvolumen von über 900 Millionen Euro hat eine vom Bundesministerium berufene interdisziplinär besetzte Jury im vergangen Jahr 21 Projekte zur Förderung vorgeschlagen. Die Stadt Aalen hat eine Fördersumme von 2,4 Mio. Euro erhalten. Die energetische Sanierung des Limesmuseums und die didaktische Überarbeitung der Dauerausstellung sind mit rund 6,7 Mio. Euro veranschlagt.

Mit dem neuen Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in den Jahren 2014 bis 2018 50 Millionen Euro den Kommunen bereit, um herausragende Projekte des Städtebaus aufzuzeigen und zu unterstützen.

Mit diesem Bundesprogramm werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit und Qualität mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial gefördert. Im Jahr 2014 stellten Denkmalensembles von nationalem Rang wie z.B. UNESCO-Welterbestätten und bauliche Kulturgüter mit außergewöhnlichem Wert, einschließlich Maßnahmen in deren Umfeld, sowie energetische Erneuerung und Grün in der Stadt, die Förderschwerpunkte dar.

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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